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ksp:map

Lanis-Edit (MAP)

Im Folgenden wird der Umgang mit der Karte unter dem Reiter MAP im Rahmen der Geometrieerfassung beschrieben.

Unter dem Reiter MAP kann eine Digitalisierung einer Fläche vorgenommen werden. Der Reiter MAP enthält eine web- basierte einfache GIS-Erfassungsoberfläche. Sie können hier

  • Listenpunkt den Maßstab einstellen,
  • Listenpunkt Hintergrundkarten (layer) aktivieren oder
  • Listenpunkt verschiedene Digitalisierungsfunktionen ausführen.

Ausgangssituation: Sie möchten den Maßstab ändern

Den Maßstab der Karte verändern Sie mit einem Klick auf oder direkt in der Skalierleiter am linken Rand der Karte. Alternativ halten Sie die Umschalt- oder Hochstelltaste (shift) fest und ziehen Sie mit dem Cursor den Teil der Karte auf, in dem Sie digitalisieren wollen. Auch scrollen verändert ggf. den Maßstab.

Ausgangssituation: Sie möchten den Layer wechseln

Die Hintergrundkarten können Sie mit einem Klick auf rechts oben in der MAP wechseln.

Es öffnet sich dann ein Menü, in dem Sie die Hintergrundkarten aus- oder abwählen können. Wählen Sie insbesondere ALKIS, wenn Sie entlang von Flurstücksgrenzen digitalisieren wollen. Tipp: Markieren Sie ALKIS und „keinen Hintergrund“ zum Digitalisieren entlang vorhandener Flurstücksgrenzen.

Ausgangssituation: Sie möchten eine Funktionen aufrufen

Die angebotenen Funktionen in der Funktionsleiste des MAP-Moduls sind die folgenden:

Objekt zeichnen

Um eine Objektkartierung zu beginnen klicken Sie auf das Symbol Objekt zeichnen und zeichnen Sie die gewünschten Geometrien in der Karte. Markieren Sie punktweise die äußere Umrandung der Fläche. Ein blauer Punkt zeigt Ihnen, wo bei einem Klick der nächste „Punkt“ gesetzt wird.

Beenden Sie den Abschluss einer Geometrie mit einem Doppelklick – die Flächeneinfärbung wechselt dann von blau (in Bearbeitung) auf rot - damit wird Ihnen angezeigt, das dieses Objekt fertig gezeichnet ist und nur mit der Funktion Objekt bearbeiten verändert werden kann.

Fügen Sie nun weitere Flächen hinzu, wenn die Maßnahmenfläche z.B. ein Multipolygon ist. Im Bild oben, ganz rechts, besteht die digitalisierte Fläche nun aus zwei Polygonen.

Tipp:

Wollen Sie den Digitalisierungsvorgang beenden, klicken Sie abschliessend auf einen andere Schaltfläche in der Funktionsleiste. Der blaue Punkt verschwindet dann. Ansonsten geht die MAP davon aus, dass Sie noch weitere Objekte digitalisieren wollen – die dann ggf. unfertig und fehlerhaft gespeichert werden und den Datensatz unbrauchbar machen.

In Karte navigieren

Eine Möglichkeit zum Navigieren bietet Ihnen die In Karte navigieren-Funktion. Mit gedrückter linker Maustaste können Sie die Karten in jede Richtung verschieben, um zur gewünschten Örtlichkeit zu gelangen, in der Sie die Geometrie kartieren wollen.

Snapping-Einstellungen

Um bei der Objektkartierung entlang vorhandener Linien aus anderen Layern zeichnen zu können, nutzen Sie die Snapping-Funktion. Die Definition von Snapping ist: “Automatischer Bearbeitungsvorgang, bei dem Punkte oder Merkmale innerhalb eines vorgegebenen Abstandes (Toleranz) anderer Punkte oder Merkmale verschoben werden, um genau mit den anderen Koordinaten übereinzustimmen oder zusammenzufallen”.

Wollen Sie entlang einer bekannten Linie Punkte setzen so unterstützt Sie die MAP, in dem Sie die Linie „einfängt“, wenn Sie mit dem Mauszeiger in die Nähe der Linie kommen. Bitte beachten Sie, dass Snapping nicht bei allen Layern zur Verfügung steht. Zur Unterstützung wurde die Snapping-Funktion aktiviert und die Einstellungen auf einen Standard gesetzt. Wenn Sie diese Einstellungen bearbeiten wollen, so können Sie dies tun.

Durch Klicken auf das Symbol „Snapping-Einstellungen“ erscheint ein Fenster, in dem Sie die Parameter einstellen können, die das Snapping- Verhalten beeinflussen. Durch das Setzen des Häkchens bestimmen Sie was „gesnappt/gefangen“ werden soll und durch die Eingabe der Zahl neben dem Häkchen bestimmen Sie die Entfernung (Toleranz) vom Mauszeiger zum Ziel (z. B. Punkt oder Linie), also den Wert ab dem das Ziel „gefangen“ werden soll.

Zur Bearbeitung bereits digitalisierter Maßnahmenflächen stehen Ihnen folgende vier Werkzeuge zur Verfügung:

Objekt bearbeiten

Mit der Funktion Objekt bearbeiten (Objektauswahl) können Sie eine fertiggestellte Geometrie bearbeiten. Klicken Sie zunächst auf das Funktionssymbol und dann anschließend auf ein Geometrieobjekt in der Karte, das zur Maßnahmenfläche gehört. Dieses wird Ihnen dann wieder blau – als in Bearbeitung befindlich – angezeigt. Sie können nun mit der Maus einzelne Punkte neu setzen: zwischen jeweils zwei gesetzten Punkten bietet Ihnen das Werkzeug mittig einen weiteren Punkt an, den Sie verschieben können.

Sie können z. B. Stützpunkte löschen, in dem Sie mit dem Cursor der Maus auf den Punkt zeigen (Pfeil wird dann zum „Pfeil-plus“ und die Taste „d“ oder „entf“ drücken). Erneut schließen Sie mit einem Doppelklick den Digitalisierungsvorgang eines Objektes ab – das Objekt erscheint wieder rot.

Ausgewähltes Objekt entfernen

Ein Objekt entfernen wird entfernt, indem Sie es mit Objekt bearbeiten zunächst auswählen und dann auf die Funktion Ausgewähltes Objekt entfernen klicken.

Alle Objekte entfernen

Analog können Sie mit einem Klick alle Geometrieobjekte entfernen, die Sie digitalisiert haben.

Originalgeometrie laden und zentrieren

Die zuletzt abgespeicherte Geometrie erhalten Sie zurück, wenn Sie auf die Funktion Originalgeometrie laden und zentrieren klicken. So können Sie mit „zwischenspeichern“ wesentliche Inhalte festhalten und haben so eine einfache Rücksetzfunktion zur Verfügung.

ksp/map.txt · Zuletzt geändert: 2018/06/15 18:26 von proware